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Dank Bildung eine bessere Zukunft

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Schulkinder in Kiwenda, Uganda

Seit über 20 Jahren engagiert sich "Partner sein" bei der Ausbildung von Aidswaisen im ostafrikanischen Uganda. Das Projekt ist in dieser Zeit zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Es soll auch in nächster Zukunft weitergeführt werden.
In den 1970er-Jahren, als Idi Amin als Diktator Uganda beherrschte, wurde von den befreienden tansanischen Truppen das Aidsvirus ins Land eingeschleppt. Viele erwachsene Menschen starben, zurück blieben Voll- und Halbwaisenkinder. Diese wurden von anglikanischen Familien aufgenommen, welche in Kanoni die Mehrheit bilden.

1992 wurden an einer Konferenz erste Kontakte zwischen Rev. Godfrey Makumbi, Dorfpfarrer in Kanoni, und der Christkatholischen Kirche der Schweiz geknüpft. Auf Anregung von Partner sein ist im Jahr darauf unter dem Vorsitz von Rev. Godfrey Makumbi die Stiftung "Kanoni Aids Orphanage Education Project" (Kanoni Aidswaisen-Ausbildungsprojekt) gegründet worden. Diese Stiftung setzt sich zum Ziel, Aidswaisen eine Schulbildung zu ermöglichen. Begonnen wurde mit vier Kindern. Heute sind es zwischen 70 und 80 Kinder, Jugendliche und Studierende, welche unterstützt werden.

Die Stiftung ist im Dorf breit abgestützt, der kirchliche Frauenverein spielt eine wichtige Rolle als Bindeglied zu den Gastfamilien. Mit der Unterstützung aus der Schweiz werden Schulgelder bezahlt, wobei Jugendliche, nach Abschluss der Primarschule, teilweise in weiter entfernten höheren Schulen studieren. Einige Studenten sind sogar Universitätsabsolventen geworden. Die Hilfe deckt nicht nur das Schulgeld, sondern auch die Kosten für Schuluniformen, Schuhe, Schulmaterial und die Verpflegung.

Mit dieser Unterstützung erhalten auch Waisenkinder eine faire, bessere Chance für ihre Zukunft. Gut ausgebildete junge Erwachsene finden eher eine Arbeit. Durch das Projekt wird zudem Aufklärungsarbeit im Sinne der Aidsprävention geleistet. Allein durch das Erlernen von Lesen, Schreiben und Rechnen sind vor allem Frauen vermehrt befähigt, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.

Partner sein hat auch stetig Geld in die Schulinfrastruktur investiert. Zweckmässige, nicht luxuriöse Bauten, aber in guter Bausubstanz, wurden in Kanoni errichtet.

Leider verstarben in den letzten eineinhalb Jahren Bischof Godfrey Makumbi sowie der Projektleiter vor Ort, Henry Ssettuba. Sie waren über Jahre hinweg sehr zuverlässige Partner vor Ort. Es ist Partner sein gelungen, den Dorfpfarrer von Kanoni, Rev. Fred Kiwanaku, als neuen Stiftungsrat und Projektleiter zu gewinnen.
Bereitgestellt: 11.08.2016     
aktualisiert mit kirchenweb.ch