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"Partner sein" fördert Zugang zu Trinkwasser

Mit dem Fassen von Quellen in Süd-Kivu, Kongo, erhalten die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasse<div class='url' style='display:none;'>/de/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchgemeinde.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>304</div><div class='bid' style='display:none;'>11690</div><div class='usr' style='display:none;'>235</div>

Mit dem Fassen von Quellen in Süd-Kivu, Kongo, erhalten die Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasse

Seit 2012 unterstützt "Partner sein" die Fassung von Quellen auf der Insel Idjwi im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Dadurch verfügt die lokale Bevölkerung über sauberes Trinkwasser. Cholera und Typhus werden erfolgreich bekämpft und die Lebensbedingungen in den Dörfern verbessert.
Zugang zu Trinkwasser gehört, als Teil der Agenda 2030, zu den Zielen der Nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals), welche die UNO am 25. September 2015 beim Nachhaltigkeitsgipfel beschlossen hat. Partner sein unterstützt das Engagement des anglikanischen Bistums Bukavu an vorderster Front: Krankheiten wie Cholera, Ruhr und Typhus, verbreitet vor allem durch unreines Wasser, werden bekämpft. Allen Kindern, Frauen und Männern den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, ist der würdigste und effizienteste Weg dazu.

Im Durchschnitt nur 600 Franken
Eine Quelle zu fassen kostet durchschnittlich lediglich 600 Franken. Dutzende von Familien können mit diesem Wasser versorgt werden. Abgesehen von den nötigen chemischen und mikrobiologischen Tests ist die angewandte Technologie, um eine Quelle zu fassen, einfach und nachhaltig. Es wird nur die Schwerkraft benutzt, keine Pumpen und keine komplexe Hydraulik. Das Wasserfassungsareal, auf Flachland bis leichter Hanglage, wird wenn nötig erschlossen. Wo die Quelle fliesst, wird der Boden leicht ausgehöhlt und wenn nötig mit Kies gefüllt. Eine Röhre aus PVC wird horizontal, leicht senkend, gesetzt. Zum Schluss wird ein Brunnen aus Beton gebaut, also eine Mauer, durch welche die Röhre hindurchgeht. Darunter entsteht eine Senke, welche einfach gereinigt werden kann und wo man die Kanister oder Schüsseln unter das fliessende Wasser stellen kann. In der Regel wird kein Hahn (da pannenanfällig) montiert, das Wasser fliesst natürlich weiter und kann zur direkten Bewässerung von Kulturen dienen.

Ein Brunnen ist die Angelegenheit eines Dorfes
Die lokale Bevölkerung ist umfassend eingebunden und engagiert sich. Ausgraben, Zement vom Schiffsteig bis zur Quelle tragen, Kies holen… die Leute machen mit. Nicht nur, weil es die Kosten senkt, sondern weil sie nicht mehr erkrankte Personen vom Dorf bis zur Ambulanz-Pirogge tragen möchten. So ist die Realität: Cholera ist eine furchtbare, lähmende und tödliche Erkrankung, welche Familien zerstört, ständige Trauer mit sich bringt und nicht zuletzt wesentliche Ressourcen an Arbeit und Geld verschlingt. Obschon Partner sein die medizinische Versorgung auch mitfinanziert, gibt es selbstverständlich nichts Besseres als Prophylaxe, also Zugang, Aufklärung und Management von Trinkwasser.

Ein Brunnen kann nur nachhaltig sauberes Trinkwasser abgeben, wenn die Dörfer sich darum kümmern. Partner sein hat bis jetzt über 50 Quellfassungen finanziert. Alle sind funktionstüchtig, und bisher wurden keine Erkrankungen registriert. Die lokale Bevölkerung reinigt die Brunnen täglich, die Behälter sind sauber, die Umgebung der Quelle geschützt. Dafür sorgt pro Dorf eine Wasserkommission. Das Netzwerk von Dörfern, welche über solche Brunnen verfügen, wächst jährlich. Der Projektleiter von Partner sein vor Ort, Bahati Mutunzi, ist ein sehr erfahrener und pragmatischer medizinischer Koordinator des anglikanischen Bistums von Bukavu.

Helft uns, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben. Partner sein sagt von Herzen danke!
Bereitgestellt: 04.09.2016     
aktualisiert mit kirchenweb.ch